
Lebe lieber ungewöhnlich - der dritte Weg und die Mutwelle
Sie spricht aus, was sie denkt. Sie hält sich nicht an unausgesprochene Grenzen. Und das macht sie gefährlicher als jeden Mann, der dasselbe tut. Denn wer Fruchtbarkeit in sich trägt, kann nicht nur Leben gebären, sondern auch Ideen wachsen lassen. Wer auf Verbindung angelegt ist, vervielfacht, was ihr wichtig ist. Die Gesellschaft reagiert mit „Schutz“ – bis sie diese Frau zerstört, weil sie die alte Ordnung aufbrechen könnte. Die Folge: Flucht (bis in Krankheit) oder Anpassung (bis ins Schweigen). Beides lässt Unterdrückung bestehen. Doch es gibt einen dritten Weg: Weder fliehen noch anpassen. Grenzen untersuchen, bis sie zu Türen werden. Du erkennst solche Frauen nicht an Exzentrik, sondern an dem leisen Rühren in dir. Wie gehst du damit um? Mit Angst? Oder wirst du Unterstützer? Unterstützer sein heißt: zeigen, welcher Grad an Freiheit bestärkt wird. Und ein klares Stop-Zeichen setzen gegen alle, die den weiblichen Menschen als Projektionsfläche missbrauchen. Tritt der MUTWELLE bei. Du findest den Link unten im Text. Und leite diesen Text dorthin, wo er gebraucht wird.


Was Unterstützer sein bedeutet?
Viel. Denn es ist auch ein wichtiges Stop-Zeichen für alle Kräfte, die offen oder versteckt den weiblichen Menschen als Projektionsfläche benutzen wollen für eigene Ängste und unterdrückte Schatten. Wenn Du Unterstützer sein möchtest,
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Denn: eine Frau, die ausspricht, was sie denkt, sich nicht mehr an die gesellschaftlichen Normen hält, an die unausgesprochenen Grenzen …Solch eine Frau ist noch zehnmal gefährlicher als ein Mann, der dasselbe tut.
Eine Übertreibung? Ich schätze, kaum. Und zwar deshalb:
A)Allein das biologisch-energetische Prinzip verrät eine Menge: Wenn die Frau die Anlage der Fruchtbarkeit in sich trägt, dann heißt das, sie kann nicht nur neues Menschenleben in die Welt bringen. Sie kann auch neuen Ideen zum Wachstum verhelfen. Sie kann das mehren, was ihr am Herzen liegt. Sie hat die Anlage und die Fähigkeit dazu, weil sie naturgemäß an Verbindung und Austausch interessiert ist.
B) Es gibt ein soziales Muster: Immer wird es Menschen geben in der Umgebung dieser Frau, die sie schützen wollen vor sich selbst. Sie tun es in bester Absicht, um für sich und alle anderen die Ordnung zu erhalten. Wächter, die glauben, es wäre notwendig, sie vor dem eigenen Unheil zu behüten. Sie werden sie so lange gemäß der eigenen Agenda schützen wollen, bis sie sie am Ende womöglich zerstören - weil sie gefährlich ist, indem sie die alte Ordnung aufbrechen könnte.
Bis heute gibt es zwei Möglichkeiten für diese Frau:
-Flucht und Rückzug aus beengenden Strukturen. Manchmal reicht die Flucht bis in eine Erkrankung oder den Freitod als letzten Ausweg hinein.
-Anpassung, die letztendlich ihr gesamtes Leben betrifft: wie denkt sie/wie arbeitet sie/wie geht sie mit ihrer Zeit um/was spricht sie vor ihren Kindern, ihrem Mann, ihren Freunden aus/wie gibt sie weiter, was ihr wichtig ist?
Beides beendet womöglich den inneren Kampf. Und doch, obwohl es friedfertig erscheint: Beides lässt die Verhältnisse weiter bestehen und erkennt Begrenzung oder gar Unterdrückung als rechtmäßig an. Die Menschen im Umfeld werden nicht weiter verstört. Eine Gefahr ist gebannt. Die Zahl dieser Frauen in Psychiatrien und in ärztlicher Behandlung war und ist groß. Früher wurden diese Frauen als hysterisch benannt und aus dem Verkehr gezogen. Heute unter psychischen Belastungen, Depression oder auch Burnout leidend, will ihnen die Medizin helfen. Dabei helfen ihnen manchmal nur zwei Fragen:
Hast Du Dich selbst gebannt? Willst Du damit weiter machen?
Wahrscheinlich gab es auch immer schon einen dritten Weg. Er lässt sich beschreiben mit einer Kraft, die in die emotionale Neutralität führt:
Inmitten der anderen findet diese Frau einen Sonderweg. Weder flieht sie, noch passt sie sich an. Sie muss sich tief verwurzeln in sich selbst, alle Kraftreserven ausschöpfen und danach neu aufbauen, neue Kreise und Gemeinschaften entdecken, Verluste akzeptieren und das Leben selbst neu erforschen, Grenzen untersuchen, bis sie sich in Türen verwandeln.
Keiner dieser drei Wege ist leicht und immer lässt solch eine Frau Vieles zurück. Wieviel ist kaum messbar. Das, was klingt wie eine Geschichte aus ferneren Orten und Zeiten, ist tatsächlich noch immer real: ein moderner Glaubenskrieg um das bestehende System, welches auf unglaublich vielfache Weise die Abhängigkeit der modernen Frau erhält.
Es ist einer, der global und völlig abseits religiöser Zugehörigkeiten stattfindet. Wenn du genau hinschaust, findest du solche Frauen auch in deiner Umgebung.
Sie erscheinen nicht exzentrisch.
Du erkennst sie eher daran, dass etwas in Dir sich rührt, bevor Worte gewechselt werden. Wenn jemand herausragt, aus dem, was wir Normalität nennen, ist das eine Provokation. Und in uns entsteht unweigerlich die Frage: wie will ich damit umgehen?
Bekomme ich Angst und wende mich ab?
Lasse ich überhaupt zu, dass etwas Fremdartiges mich verunsichern darf?
Oder bin ich mit diesen Anteilen in mir gut verbunden und werde zum Unterstützer, auf meine Art?
Wenn ja, wirst Du damit auch zum Unterstützer all der Mädchen, die einmal zu einer Frau heran wachsen werden. Denn sie sehen und spüren, welcher Grad an Freiheit bestärkt wird. Und so wird es ihnen hoffentlich gelingen, diesen Weg zu begehen, der Größe, Stolz und Würde zeigt, statt Verstecken, Flucht oder Anpassung. Könnte eine Wahl sich mehr auszahlen?
